Die Energiestadt Gold Küsnacht stellt Ihnen in Kurzfilmen herausragende Energie- und Klimaprojekte vor. Auf einem Dorfrundgang sind sie an 16 Stationen vor Ort oder virtuell zu sehen. Viel Vergnügen!
Interaktive Karte mit allen Stationen
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Die Energiestadt Gold Küsnacht gehört seit über 20 Jahren zu den rund 460 zertifizierten Energiestädten in der Schweiz, die sich für Energieeffizienz, erneuerbare Energie und sinnvolle Mobilität einsetzen.
Küsnacht hat die Vision, bis im Jahr 2040 netto keine Treibhausgase mehr auszustossen, nur noch erneuerbare Energie zu verwenden und einen ans Klima angepassten Grünraum zu haben.
Lehrpersonen, Schülerinnen und Schüler der Kantonsschule Küsnacht bilden die Genossenschaft Solécole. Mit eigenen Anlagen produzieren sie Strom und decken so den Bedarf ihrer ganzen Schule.
Solarmodule statt Ziegel bedecken das Dach dieses denkmalgeschützten Garagengebäudes. Auch an Fassaden können Module montiert werden. Sie sind vor allem bei tiefem Sonnenstand effizient.
Auf dem Weg in die Reinigungsanlage fliesst Abwasser aus Zumikon in einer Leitung durch das Küsnachter Tobel. Der Wasserdruck treibt unten in Küsnacht eine Turbine an und produziert erneuerbaren Strom.
Unter dem Dorfplatz fliesst warmes Abwasser aus Zumikon in Richtung Abwasserreinigungsanlage und See. Wir entziehen diesem Abwasser Wärme und heizen damit einige Gebäude am Dorfplatz.
Auf dem Coop und anderen Dächern produziert die Genossenschaft Solarenergie Zürisee eigenen Solarstrom. Alle können ihn abonnieren oder Genossenschaftsanteile zeichnen.
Weil mit «Netto Null» der CO2-Ausstoss sehr stark abnehmen muss, werden Autos durch Elektroautos und Ölheizungen durch Wärmepumpen ersetzt. Das ist gut fürs Klima, aber es braucht mehr Strom.
Auf dem Dach des Schulhaus Goldbach entsteht Solarstrom. Ist es mehr als das Schulhaus zeitgleich braucht, speichert ihn eine umweltfreundliche Salzwasserbatterie im Keller.
Aufgrund des Klimawandels nimmt die Hitzebelastung im Siedlungsraum zu. Grosse Bäume wie diese alte Eiche kühlen ihre unmittelbare Umgebung und sind ökologisch wertvoll.
Abwasser ist warm, zum Beispiel von Duschen oder Waschmaschinen. In Zumikon, im Dorfzentrum Küsnacht und nach der Abwasserreinigung wird dem Wasser Wärme entzogen, um Liegenschaften zu heizen.
Gereinigtes Abwasser ist auch im tiefsten Winter noch 8 Grad warm. Statt ungenutzt in den See zu fliessen, wird daraus mit Hilfe einer Wärmepumpe 70 Grad warmes Wasser gewonnen.
Aus der Abwasserreinigungsanlage fliesst die Fernwärme in einer Leitung zu diesem Mehrfamilienhaus. Es wird damit geheizt und geduscht. Die CO2-Schleuder namens Ölheizung ist Geschichte.
Wenn sich im Spätsommer die Kunsteisbahn mit Eis füllt, entsteht als Nebenprodukt viel Wärme. Statt zu verpuffen, wird sie tief im Boden zwischengespeichert, um im Winter Wohnungen zu heizen.
Durch den Klimawandel werden die Sommer trockener. Bäume müssen sich daran anpassen und ihr Wasser tief aus dem Boden holen. Langsame, stetige Bewässerung ist am effizientesten.
Als Folge des Klimawandels werden Starkniederschläge häufiger und intensiver. Damit das viele Dachwasser nicht in die überlastete Abwasserreinigungsanlage läuft, versickert es im Boden.