Perronzugang SBB

Die SBB-Unterführung soll heller, sicherer, behindertengerecht und mit ansprechend aussehenden Zugängen erschlossen werden. Verschiedene Rampen sollen Personen mit Kinderwagen und Velos die Passage erleichtern. Öffnungen in der Grenzmauer zwischen Rampe und Gleisfeld werden räumliche Weite und Blickbeziehungen zum Gleisfeld vermitteln.

Bereits in den Kosten beider Projekte enthalten ist die bergseitige Anbindung des Platzes bzw. des Parkdecks an die SBB-Unterführung durch eine Treppe, eine Rampe und einen Lift.

Mit der Zusatzvorlage können die Stimmberechtigten über einen erweiterten Ausbau der SBB-Unterführung abstimmen, sofern eines der beiden Projekte zur Ausführung gelangt. Im Kredit von Fr. 5'216'000 sind folgende Zusatzelemente enthalten:

  • Rampe und Lift auf den Mittelperron (heute: lediglich zwei Treppen)
  • Rampe und Lift beim seeseitigen Ausgang des Bahnhofes (heute: lediglich eine Treppe)

Anfänglich angedachte Lösungen mit einer Verbreiterung der Unterführung weisen gemäss den SBB ein schlechtes Kosten-/Nutzen-Verhältnis auf. Deshalb wird in der Bestvariante die Geometrie der Personenunterführung bei den heutigen Abmessungen belassen. Das Mittelperron zwischen dem Gleis 3 und 4 wird mit einer neuen Rampe in Richtung Zürich erschlossen. Die bergseitige Rampe sowie die Treppe müssen um den Strassentunnel der Oberwachtstrasse herum geplant werden. Dies bedingt, dass die Personenunterführung im Bereich des Gleis 4 komplett neu erstellt werden muss. Auf dem seeseitigen Bahnhofsplatz wird ebenfalls eine neue Rampe angeordnet. Die Treppe und der gesamte Vorplatz werden in der Folge neugestaltet. Drei Liftanlagen – beim seeseitigen Bahnhofsplatz, beim Mittelperron sowie die bereits in der «Zentrumsentwicklung» aufgezeigte Lift-Anbindung zum «Areal Zürichstrasse» – vereinfachen den Perronzugang. Der Umbau der Personenunterführung dauert ungefähr sieben bis neun Monate. Der Bahnverkehr kann durch die Einrichtung eines vorübergehenden provisorischen Perrons zwischen der seeseitigen Perronkante (Gleis 1) und dem Gleis 2, während der gesamten Bauzeit gewährleistet werden.