Gestaltung Oberwachtstrasse

Am 17. Juni 2012 hat die Küsnachter Stimmbevölkerung die Aufwertung und Umgestaltung der Oberwachtstrasse genehmigt und dafür einen Kredit von Fr. 2.8 Mio. gesprochen. Da dieses Vorhaben eng mit dem Bauprojekt «Zentrumsentwicklung» verknüpft ist, kann es nun nach der Genehmigung des Projektierungskredites auch bis zur Umsetzungsreife entwickelt werden. Seit der Kreditvergabe ist das Projekt auf Initiative der Gemeinde Küsnacht und unter Federführung des Kantons optimiert worden. Der Kanton übernahm als Eigentümer der Oberwachtstrasse die Planungskosten.

Ziele

- Steigerung der Attraktivität und Sicherheit des Fuss- und Veloverkehrs
- Reduktion der Trennwirkung und der Verkehrslärmbelastung
- Verbesserung des Ortsbildes und der Aufenthaltsqualität
- Erhalt der Attraktivität und Zuverlässigkeit des öffentlichen Verkehrs

Massnahmen

Die «Gestaltung Oberwachtstrasse» basiert auf dem heute verfügbaren Strassenraum. Im Abschnitt Zürichstrasse bis Kreisel Oberwacht-/Schiedhaldenstrasse weist die Oberwachstrasse einen Querschnitt auf, der aus 2.25 m Trottoir beidseitig, 6 m Kernfahrbahn und einem 1.5 m breiten Radstreifen besteht. Der heutige, mit Lichtsignalen versehene Knoten Oberwacht-/Zürich-/Dorfstrasse wird zurückgebaut und mit einem überfahrbaren Mittelstreifen, der als Abbiegehilfe dient, ausgerüstet. Die Bushaltestelle «Zentrum» wird neu in beiden Richtungen als Fahrbahn-Haltestelle zwischen Dorf- bzw. Zürich-/Florastrasse geplant. Die bestehende 90-Grad-Kurve unmittelbar vor den SBB-Gleisen wird zusammen mit der Parkplatzausfahrt beim Coop-Laden neu in einen Minikreisel eingebunden.

Optimierungen seit der Abstimmung im 2012

Auf den durchgehenden, befahrbaren Mittelstreifen mit Kandelabern wird zugunsten eines neuen Radstreifens verzichtet. Der Minikreisel wird im Unterschied zum Richtprojekt mehr gegen die Bahnlinie verschoben. Dank dieser Verbesserungen entsteht eine ortsbaulich sehr elegante Lösung.