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Bahnhof Küsnacht / Verbesserung der Zugänge in die Personenunterführung und auf den Mittelperron / Information zum Projektstand

Beim Bahnhof Küsnacht ist der heutige Zugang zur Personenunterführung und zum Mittelperron ab dem Parkplatz Zürichstrasse und ab der Bahnhofstrasse nicht komfortabel. Die Bevölkerung bewilligte darum Ende 2017 an der Urne einen Kredit von 9,1 Millionen Franken. Der Zugang für mobilitätseingeschränkte Personen und die Beförderung von Kinderwagen, Rollkoffern, Velos und Ähnlichem durch die Unterführung und auf den Mittelperron sollen erleichtert werden. Dazu sind folgende Verbesserungsmassnahmen vorgesehen:

  • Bergseitiger Zugang: Rampe, Treppe und Lift (heute: lediglich eine Treppe).
  • Zugang zu Mittelperron: Rampe, Treppe und Lift (heute: lediglich zwei Treppen).
  • Seeseitiger Zugang: Rampe, Treppe und Lift (heute: lediglich eine Treppe).

Unter Federführung der SBB hat das Projektteam im Rahmen des Vorprojekts die Bahnzugangsvarianten nochmals überprüft. Der Gemeinderat informierte bereits Anfang 2019 über die Zustimmung zu einer Projektänderung im Rahmen des bewilligten Kredits. Mit der Verschiebung einer Weiche im Rahmen einer vorgezogenen Fahrbahnerneuerung kann die nutzbare Fläche im Bereich der seeseitigen Rampe sowie entlang der Gleisanlagen bedeutend besser genutzt werden. Beim Aufgang auf den Mittelperron wird zudem mit einer zentralen Anordnung des Lifts das Sicherheitsempfinden erhöht.

Durch die Integration der ohnehin bevorstehenden Fahrbahnerneuerung wird das ordentliche Plangenehmigungsverfahren der SBB erforderlich. Dieses Bewilligungsverfahren hat Auswirkungen auf den Realisierungszeitpunkt. Demzufolge ist die Inbetriebnahme neu auf Ende 2022 vorgesehen.

Bezüglich einer Kostenbeteiligung der SBB an den Gesamtkosten wurde das Bundesamt für Verkehr als Entscheidungsträger in die Verhandlung miteinbezogen. Dabei wird beurteilt, ob ein Bahnhof bereits den Anforderungen aus dem Behindertengesetz entspricht. Je nach Beurteilung dieser Ausgangslage werden entsprechende Mittel zugesprochen. Die Verhandlungen sind noch nicht abgeschlossen.

21. Mai 2019
Die Abteilung Tiefbau