Gesundheitspävention
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Die gesundheitlichen und sozialen Folgen des Konsums von Alkohol, Tabak und anderer Drogen sind beträchtlich. Dasselbe gilt für die Besorgnis erregende Zunahme des Übergewichts in der Schweiz. Unter Federführung des BAG werden daher zu diesen Themen nationale Präventionsprogramme durchgeführt.
Gemeinsam mit nationalen, kantonalen und privaten Partnern werden Strategien umgesetzt, die sowohl Massnahmen zur Beeinflussung der Umwelt (Verhältnisprävention, Gesetze) wie auch Massnahmen zur direkten Beeinflussung des individuellen Verhaltens (Verhaltensprävention) umfassen.
Definitionen
Mit Prävention sind alle Massnahmen gemeint, die ergriffen werden, um eine Krankheit, ein Gesundheitsproblem oder eine ungewollte Entwicklung zu verhindern.
Die Primärprävention setzt zeitlich vor dem Auftreten von Symptomen ein. Sie wendet sich an Personen, bei denen das zu verhütende Problem noch nicht aufgetreten ist sowie an deren Umfeld.
Die Sekundärprävention befasst sich mit der frühzeitigen Erkennung von Symptomen und zielt auf eine Beendigung oder Verbesserung der Problematik. Sie wendet sich an gefährdete Personen und deren Umwelt.
Gesundheitsförderung zielt auf einen Prozess, allen Menschen ein höheres Mass an Selbstbestimmung zu ermöglichen und sie damit zur Stärkung ihrer Gesundheit zu befähigen.
Siehe auch: Bundesamt für Gesundheit
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